Malapascua Island

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Malapascua Island

Malapascua Island ist eine kleine Insel nördlich der Insel Cebu. Weil Cebu, genau wie Manila, ein internationaler Flughafen ist, kommt ihr da sehr gut hin. Wir hatten allerdings nur einen nationalen Flug, denn wir kamen direkt aus Coron (Busuanga). Vom Flughafen Cebu aus könnt ihr ein Taxi zur zentralen Busstation nehmen und dann ca 5 Stunden in einem vollen Reisebus bis zum Hafen von Maya im Norden der Insel fahren. Für diese Variante spricht der extrem günstige Preis. Ihr könnt aber auch mit dem Auto fahren, oder besser gesagt, euch fahren lassen. Obwohl diese Variante deutlich teurer ist, haben wir uns dafür entschieden, weil die Fahrzeit insgesamt nur noch knapp 3,5 Stunden beträgt. Außerdem hatten wir so unterwegs die Möglichkeit, auch mal entspannte Stopps einzulegen.

Vom Hafen von Maya aus geht es mit einer Banca, dem typisch philippinischen Boot mit Seitenausleger, in einer knappen halben Stunde über das Meer nach Malapascua Island. Übrigens: lasst am besten euren Transfer vom Flughafen aus von eurem Resort auf Malapascua Island organisieren. So kann es gut sein, dass das Boot direkt an eurem Resort anlegt und ihr nur einen kurzen Fußweg habt. Organisiert ihr eure Anreise mit Taxi, Bus und Boot selber, werdet ihr an einem Strandabschnitt in einer zentral gelegenen Bucht an Land gehen.

Wir haben uns unsere Anreise vom Blanco Beach Resort organisieren lassen. Weil wir nur zwei Wochen auf den Philippinen waren, wollten wir nicht unnötig viel Zeit mit Transfers verlieren.

Tauchen mit Fuchshaien

Die wohl bekannteste und beliebteste Freizeitaktivität, die Malapascua Island bietet, ist das Tauchen. Und hier im speziellen das Tauchen mit Fuchshaien. Quasi jede Tauchschule wirbt mit den „Thresher Shark Dives“, die morgens in aller Herrgottsfrühe (ca 5 Uhr) starten. Die Fuchshaie haben die Angewohnheit, sehr früh morgens aus der Tiefe in flachere Gewässer hoch zu kommen. Dort lassen sie sich von Putzerfischen von Parasiten und ähnlichem befreien. Dank dieser Angewohnheit können Taucher die vom aussterben bedrohten Tiere mit größter Sicherheit am Monad Shoal zu Gesicht bekommen. Man kann diesem beeindruckendem Schauspiel dann in einer Tiefe von ca 14 bis 30 Metern beiwohnen und die Fuchshaie von Nahem bewundern.

Viele weitere Tauch-Spots

Aber der Monad Shoal mit seinen Fuchshaien ist bei Weitem nicht der einzige spannende Tauch-Spot, den es bei Malapsacua Island gibt. Sehr interessant sollen unter anderem auch Gato Island (mit seinen Weißspitzen Riffhaien und Seeschlangen) und das Schiffswrack der Dona Marylin sein. Aber natürlich gibt es noch viele weitere interessante Tauch-Spots.

Übrigens schreiben wir leider nur „sollen sein“, da wir hier nicht selber tauchen konnten. Irgendwie hatten wir uns einen Sommerschnupfen eingefangen. Eigentlich nicht schlimm, aber fürs Tauchen leider ein no-go. Aber wir haben uns abends, beim Cocktail am Strand, von anderen Tauchern erzählen lassen, wie toll es war…